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Öffnungszeiten: immer 2 Stunden vor Abendveranstaltungen und eine Stunde vor Kinderveranstaltungen.

 

 

Ausstellungseröffnung am 12. Juli 2021 um 19.00 Uhr

Tropfenfotografie von Klaus Cassube (1940 in Berlin geb.)

Fotografieren war schon immer ein Hobby von mir. Aber mit dem Eintritt ins Rentenalter hatte ich mehr Zeit für meine fotografischen Ideen. Ich versuchte mich in allen „Richtungen“ (Natur- Tier- Menschen- und der Makrofotografie), habe auch viele verschiedene Kameramodelle ausprobiert und bin jetzt bei einer Sony a7II gelandet.

Vor 3 Jahren habe ich die Wassertropfenfotografie für mich entdeckt! Sie ist ein besonderer Bereich der Experimental-Fotografie. Eindrucksvolle Bilder erhält man, wenn man den Fall der Tropfen und deren Größe exakt steuert. Dazu ist umfangreicher technischer Aufwand nötig. Und um z.B. die schnelle Bewegung der Tropfen einzufangen, ist eine extrem niedrige Belichtungszeit nötig! Dies ist nur mit Hilfe von Blitzgeräten möglich.

Wie entstehen meine Tropfenform-Gebilde?
Wenn man einen Tropfen in ein mit Wasser gefülltes Gefäß fallen lässt, taucht der Tropfen in die Flüssigkeit ein und wird von der verdrängten Flüssigkeit wieder nach oben geschleudert. Auf diesen Tropfen muss dann millimetergenau ein weiterer Tropfen fallen. So entstehen jedes Mal anders aussehende Tropfen. Um die Tropfenformen farbig aussehen zu lassen wird die Flüssigkeit eingefärbt und vor die Blitze farbige Folien gelegt.

Jeder entstandene Tropfen ist ein Unikat!

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Eintritt frei

 

 

Vernissage am Montag, 13.9.2021 um 19 Uhr

Elke Schlarbaum-Riede

Tiefdruck/Radierungen und Malerei

Verfallene Tempel ... Überwuchernde Naturinspirationen für meine künstlerischen Arbeiten sind zumeist tiefe Eindrücke von Reisen, Reisen in ferne Länder und Kulturen – visuell festgehalten auf vielen meiner Fotos.

Reisen ist das, was uns jetzt während der Corona-Pandemie besonders fehlt! Mitte Januar bis Februar 2020 habe ich in einer Freundesgruppe eine sehr spannende Reise nach Vietnam und Kambodscha unternommen, wir hörten so nebenbei von einem Corona Covid-19 Ausbruch in China, ohne die Folgen zu erahnen...

Besonders fasziniert war ich in Kambodscha von den vielen wunderschönen, alten hinduistischen und buddhistischen Tempeln um Angkor, die z. T. im Laufe der Jahrhunderte von riesigen Bäumen überwachsen wurden, diese fast sprengten und dennoch zusammenhielten. Diese alles überwuchernden Bäume schienen inzwischen fast selbst versteinert zu sein.

Nach meiner Kambodschareise begann ich ab Mitte März 2020 beim ersten Corona-Lockdown, die beeindruckenden Tempelansichten künstlerisch zu gestalten. Ich arbeitete bis zum Jahresende wieder in der privaten Radierwerkstatt des Künstlers Martin Gietz in Berlin-Konradshöhe, um meine Serie von farbigen Radierungen zu den überwachsenen Tempeln in Angkor dort zu ätzen und zu drucken, fand dort viel Unterstützung. Als Radiertechniken verwendete ich vorzugsweise die Vernis mou (Weichgrundätzung), aber auch die Strichätzung und Aquatinta.

Später konnte ich auch in der Druckwerkstatt des bbk in Bethanien in der Radierung arbeiten, wenngleich diese auch im Frühjahr 2020 geschlossen war und danach nur reduziert Künstler zuließ. Neben der neuen Tempelserie von Radierungen (von 2020) stelle ich auch eine frühere Serie von Farbradierungen „Straßenmusikanten unterwegs“ (von 2017 –2019) aus, die zumeist mit zwei Zinkplatten gedruckt wurde.

Außerdem zeige ich noch einige expressive, stark farbige Landschaftsbilder, in Acryl gemalt, die überwiegend auch Tempelruinen aus Angkor zeigen.

Eintritt frei

 

Tempelmauerschlangen Ta Prohm VII Angkor, Radierung und Monotypie, 2020, Elke Schlarbaum-Riede

Tempel Ta Prohm III - Angkor, Radierung, Elke Schlarbaum-Riede